Mittwoch, 18. März. Otto John erläutert Christian Haupt und Jack Sheehan via Telefonkonferenz die Workshopagenda.
8:00 Uhr in Philadelphia, 14:00 Uhr in Düsseldorf. Am letzten Sonntag hatte Otto John Christian Haupt und Jack Sheehan als Ergebnis seiner Analyse der Hintergrundinterviews seine Gedanken zu den zehn Zweierteams gesandt. Kurz und bündig: Mensch, Sache, Kultur. John ist mit Sheehan zusammen in dessen Büro. Sie rufen Haupt in Düsseldorf an. John führt das Gespräch.
„Gentlemen, lassen Sie mich bitte erst einen Überblick geben, wo wir sind. Integration II. heißt, die Stärken zu bündeln. Sie findet auf drei Ebenen statt: Mensch, Sache, Kultur. Wir wählen Kultur als Zugang zu den Ebenen Mensch und Sache. Das entpersonalisiert. Denn wir reden hauptsächlich über verschobene Gaußkurven, über nationalkulturelle Vorgehensweisen, über Neigungen, Logiken, Traditionen, und nicht über Individuen. Die Entpersonalisierung ermöglicht Offenheit, Kooperationswillen, Vertrauen. Das ist die Basis, auf der strittige Sachthemen auch sachlich geklärt werden können. Und wegen der Kulturunterschiede ist Sache eben nicht gleich Sache. Unsere Ziele auf dem Workshop in Washington: Integration der Unternehmen. Eine Vorwärtsdynamik erzeugen und bis zum Erreichen des Ziels aufrechterhalten. Topdown, systematisch, angefangen mit Ihnen und Ihren Top-Zwanzig. Wie im Sport. Zehn Disziplinen. Zehn Zweierteams. So weit, so gut?“
Lassen Sie uns aber mit uns selbst anfangen. Deutsche. Amerikaner. In Unternehmen. In Teams. Kollege zu Kollege. Lassen Sie uns keine Informationen horten. Lassen Sie sie uns sofort teilen. Offen, ohne Bedenken. Versuchen wir, uns nicht zu fürchten, uns nicht voreinander zu fürchten.
Macht und Einfluss: Weil Deutsche produkt- und fertingungsorientiert sind, streben sie instinktiv nach der Kontrolle über interne Prozesse. Da Amerikaner der Meinung sind, dass alle Aktivitäten an den Markt orientiert werden sollten, streben sie das Sagen zu Markt und Kunden an.