A German multinational takes over an American competitor. Post-merger integration fails miserably. Operating separately, consolidating their financials at the holding level, business is stable. Then comes the worldwide economic downturn, threatening the very survival of the company. How to respond? Breakup or a last attempt at joining forces. For the two CEOs, an American in Philadelphia, a German in Düsseldorf, it‘s clear. Integrate! After secret meetings in New York and Philadelphia, they bring together the company‘s top American and German from the ten key disciplines. Washington, D.C. Strategy workshop. Three days. The goal: an integration roadmap. But how to overcome the cultural differences? The CEOs have done their homework. An expert is asked to guide them through the labyrinth.
Two CEOs–one from Philadelphia, the other from Düsseldorf–secretly meet in New York to decide the fate of a merger that went bad from the start. Might it not be easier for all concerned to simply walk away?
Their own discussions, however, lead them to see that the cultural factor was almost completely overlooked. What seem to be unsolvable problems of substance may only be roadblocks national cultural approaches. They still have a chance at making things work…and being proved right after all.
They bring in a hired gun, a German intercultural expert living in Philadelphia, who puts together a three-day workshop at Georgetown University in Washington D.C. The two CEOs as well as the respective German and American heads of each of the key ten disciplines (product development, manufacturing, service, supply, marketing, finance, etc.) come together to address their divergent approaches.
Each subject kicks off with a logical, albeit leading, question and a case study. Participants are asked to react—viscerally. After which they’re given access to what their crosscultural counterparts said and are then supplied with a white paper deconstructing the cultural differences.
The ensuing discussion, guided by a man who understands the way both sides see and think and feel, is proof of the solution itself: only when each group understands the motivations and fundamental approaches of the other can progess be made.
Although not available in English, the book is a must for all German-American intercultural trainers. It distills, in detective-story detail, how a post-merger workshop should be run and it’s an entertaining read whether you’re in the biz or not.
John Magee was educated at the Jesuit University, Georgetown and combines rigorous thinking and persistent inquiry to throw equal light on opposite players in what can only be called a “potentially unified divide”. He does so by making readers feel as well as think.
Then again, not only has Magee lived in Germany for 20 years, his choice to write in German is unique in itself. Kafka may have done so but few Americans ever would. Small wonder that his protagonist makes sure the workshop participants get it and get it right.
Die Frage, die John Magee in seinem Buchtitel stellt, kann ich deshalb nur mit “meistens nicht” beantworten. Und damit wird klar, wie wertvoll dieses Buch ist, vor allem in der Praxis.
Während ähnliche Bücher zu diesem Thema theoretisch Unterschiede zwischen der Europäischen und US-amerikanischen Kultur herausstellen, bietet John Magee praktische Informationen und Ratschläge, die sofort in die Tat umgesetzt werden können.
Die vielen Beispiele bestätigen, wie viel Erfahrung Herr Magee mit dem Thema hat; er ist einer der wenigen Fachleute, die wirklich von sich behaupten können, Deutsch-Amerikaner oder Amerika-Deutscher zu sein. In vielen persönlichen Kontakten hat mich John immer wieder mit Detailkenntnissen der Deutschen überrascht, die eigentlich nur Menschen wissen können, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind.
Zusammenfassend kann ich dieses Buch uneingeschränkt jedem empfehlen, der darauf angewiesen ist, daß sich Deutsche und Amerikaner verstehen, sei es in gemeinsamen Projekten oder in einer M&A-Situation, wenn z.B. ein Deutsches und ein US-Unternehmen plötzlich eng zusammenarbeiten müssen.
Und neben der fachlichen Argumentation: es ist ein Genuß, John Magee’s Schreibstil zu lesen !
John Otto Magee zeigt eine top-down Methodik auf, dieses Ziel zu erreichen. Die Einbindung der beteiligten Führungspositionen wird anhand eines ‘fiktiven Workshops’ lebhaft beschrieben und die Interaktion der einzelnen Funktionen kurz angerissen. Leider ist das Buch viel zu kurz, um alle Aspekte möglicher interkultureller Erfolgsfaktoren eines solchen Joint Ventures aufzuzeigen.
Die Form eines Erlebnisberichtes hat mir persönlich gefallen, ist leicht zu lesen und unterscheidet sich wohltuend von belehrenden, teilweise besserwisserischen und knochentrockenen Abhandlungen zu ähnlichen Themen.
Guter Einstieg in dieses doch recht komplexes Thema.
An vielen Beispielen, die sich an der realistischen Organisationsstruktur großer Firmen und deren Leitung orientieren, arbeitet John Magee die unterschiedliche Denkweise der Gesellschaften diesseits und jenseits des Atlantiks sehr deutlich heraus, aber auch den großen Einfluss, den Personen mit ihren Eigenarten und unterschiedlichen Charakteren auf den Erfolg oder Misserfolg eines Mergers nehmen können. Aus meiner persönlichen Sicht – ich war in einen Merger eingebunden – bringen Inhalt, Darstellung und Aufbau des Buches eine große Erfahrung des Autors bei der Begleitung von Firmenzusammenschlüssen sehr gut zum Ausdruck.
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich auf eine transatlantische Zusammenarbeit vorbereitet oder sich darin befindet. Es wird wesentlich dazu beitragen, die Denkweise der Amerikaner zu verstehen, Missverständnisse zu vermeiden und selber schmerzliche Erfahrungen machen zu müssen.
Wer unterhaltsam informiert sein möchte, kann zu diesem Buch greifen, das nebenbei auch mehrere überraschende historische Angaben über diese oder jene Straße in New York und Philadelphia enthält. Im letzten Drittel versucht der Autor leider, zu vollständig jede Sparte des Unternehmens (Fertigung, Marketing, usw.) zu beleuchten. Die sehr authentisch wirkenden Zitate der jeweiligen Entscheider gleichen sich irgendwann – da wäre dann doch ein sachlich ordnender Eingriff oder “Einspruch” des auktorialen Erzählers nützlich gewesen.
John Magee weiß, wovon er erzählt. Viele Klischees, die im täglichen Management zwischen US-Amerika und Deutschland hilfreich sein können, ähneln dem kulturellen Kontrast zwischen China und Deutschland. Auch dort warten durchschnittliche Mitarbeiter erst einmal auf Anweisungen, funktionieren eher “bottom down”.
Angenehm überrascht hat mich das umfassende Faktenwissen über historische Orte der amerikanischen Geschichte. Allein dieses Wissen lohnt die Lektüre.
Das Buch richtet sich jedoch an eine interessierte Leserschaft von deutschen Managern, die mit amerikanischen Kollegen zusammenarbeiten. Anhand eines fiktiven Mergers werden interkulturelle Herausforderungen und Unvereinbarkeiten der unterschiedlichen ways of doing business beschrieben. Im Buch treffen zwei sehr wohlwollende Protagonisten aufeinander, die stereotypisch jeweils den deutschen und den amerikanischen Geschäftsstil repräsentieren.
Wo das Buch den Handlungsverlauf erklärend kommentiert, übersprang ich ein paar Zeilen. Aber wahrscheinlich schätzen Studenten und weniger Erfahrene im transatlantischen Business genau diese Stellen ganz anders ein.
Völlig unpassend finde ich allein den wenig attraktiven Titel des Buchs. Da hat ein Lektor nicht sorgfältig gearbeitet. Mein Vorschlag für eine Neuauflage: „Es geht doch!“ Das Buch gibt nämlich Anregungen, wie die Zusammenarbeit funktionieren könnte. Somit ist es Managern als Reiselektüre für lange Nonstop-Flüge von München nach Los Angeles durchaus zu empfehlen.
Ich konnte alle persönlichen Erfahrungen in diesem Buch wiederfinden, und noch einige mehr. Teilweise wurden eigene Interpretationen bestätigt, aber in den meisten Fällen die fehlenden Erklärungen verständlich und nachvollziehbar geliefert. Ich wünschte dieses Buch hätte mir während meines Aufenthalts in der USA zur Verfügung gestanden. Einige Probleme hätten dadurch sicherlich vermieden werden können.
Für alle Mitarbeiter deutscher Firmen, die mit Nord-Amerikanischen Kollegen oder Geschäftspartnern arbeiten ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Sehr wahrscheinlich sieht man die andere Seite sofort in einem etwas anderen Licht. Der beiden Seiten sehr deutlich vorgehaltene Spiegel hilft aber auch, das eigene Verhalten und die daraus resultierenden Konsequenzen besser einschätzen zu können.
John Otto Magee, a consultant to government and business, has lived and worked in Germany for more than twenty years. A graduate of Georgetown University and Die Freie Universität Berlin, Magee focuses exclusively on integrating Germans and Americans within global companies.